Esel und kein Ende/Volltext

Aus CMO

Esel und kein Ende

Die Eselin des Bileam am andern Tag geschritten kam. Das Tier, das mit dem Engel sprach, es trat herein in mein Gemach.

"Du lügst", so sprach sie, "mit dem Heu des Buridan, ja, meiner Treu. Das Heu ist nicht mehr zu gewinnen. Führ Esel an, nicht Eselinnen."

Wobei sie mich ins Auge nahm wie seinerzeit wohl Bileam und dann (wie seinerzeit zugleich) erhob den Blick zum Himmelreich.

"O Schwester!" sprach sie. Und die Stute des Buridan erschien, die gute, erschien, das Haupt vom Licht umwoben, links in des Zimmers Ecke droben.

Die Bileama trug nun vor, die Buridana war ganz Ohr. Ich, den es anfing zu langweilen, ich schrieb dazwischen diese Zeilen:

Ein Hecht, vom heiligen Anton bekehrt etc. Heilig! Heilig! Heilig!

Damit legt' ich die Feder hin - verschwunden war die Eselin; und deutlich sprach der leere Fleck: Selbst Esel werfen sich nicht weg.