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Version vom 22. August 2026, 23:48 Uhr
Kam des Wegs spät abends
längs des Stromes.
Da erdröhnte fern die Nacht
und rollte
5 einen Eilzug über Brückenbogen,
die gescheuchten Schatten
fahl entstiegen.
Funkelnd glitt
der Fenster gelbe Reihe
10 drunten mit
in schwarzer Fluten Spiegel,
drüber aber
ließ der fliehnde Kessel
seines Dampfs
15 langlagerndes Gewölke.
Wirr zerflatterten
die weißen Dünste
in der blauen
winterklaren Weltnacht...
20 Und da kam ein Traum
in meine Seele -
und vor mir
zerflossen -
Sternennebel.
| Werkgruppe | Lyrik |
| Werkbereich | Ich und die Welt |
| Zyklus | – |
| Zyklusnummer | – |
| Titel | Dunst |
| Textanfang | Kam des Wegs spät abends |
| Zitiert aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 291, 292 |
| Kommentar aus | SA Band I Lyrik 1887-1905, S. 876 |
| Überlieferung | – |
| Datierung | spätestens 1898; hilfsweise eingeordnet ab April 1894 |
| Druck | – |
| Gemeinfrei | ja |
| Volltexterfassung | siehe Unterseite |
| ID | LYR-SA-01-05-0133 |