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	<id>https://christian-morgenstern-online.de/cmo/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=St._Expeditus</id>
	<title>St. Expeditus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-10-05T11:48:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in CMO</subtitle>
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		<id>https://christian-morgenstern-online.de/cmo/index.php?title=St._Expeditus&amp;diff=20111&amp;oldid=prev</id>
		<title>UweS: Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;poem&gt; Einem Kloster, voll von Nonnen, waren Menschen wohlgesonnen.  Und sie schickten, gute Christen, ihm nach Rom die schönsten Kisten:  {{Zeile|5}}Äpfel, Birnen, Kuchen, Socken, eine Spieluhr, kleine Glocken,  Gartenwerkzeug, Schuhe, Schürzen... Außen aber stand: Nicht stürzen!  Oder: Vorsicht! oder welche {{Zeile|10}}wiesen schwarzgemalte Kelche.  Und auf jeder Kiste stand &quot;Espedito&quot;, kurzerhand.  Unsre Nonnen, die nicht wußten, wem sie dafür d…“</title>
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		<updated>2026-10-03T18:55:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;poem&amp;gt; Einem Kloster, voll von Nonnen, waren Menschen wohlgesonnen.  Und sie schickten, gute Christen, ihm nach Rom die schönsten Kisten:  {{Zeile|5}}Äpfel, Birnen, Kuchen, Socken, eine Spieluhr, kleine Glocken,  Gartenwerkzeug, Schuhe, Schürzen... Außen aber stand: Nicht stürzen!  Oder: Vorsicht! oder welche {{Zeile|10}}wiesen schwarzgemalte Kelche.  Und auf jeder Kiste stand &amp;quot;Espedito&amp;quot;, kurzerhand.  Unsre Nonnen, die nicht wußten, wem sie dafür d…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einem Kloster, voll von Nonnen,&lt;br /&gt;
waren Menschen wohlgesonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie schickten, gute Christen,&lt;br /&gt;
ihm nach Rom die schönsten Kisten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeile|5}}Äpfel, Birnen, Kuchen, Socken,&lt;br /&gt;
eine Spieluhr, kleine Glocken,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gartenwerkzeug, Schuhe, Schürzen...&lt;br /&gt;
Außen aber stand: Nicht stürzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder: Vorsicht! oder welche&lt;br /&gt;
{{Zeile|10}}wiesen schwarzgemalte Kelche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf jeder Kiste stand&lt;br /&gt;
&amp;quot;Espedito&amp;quot;, kurzerhand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsre Nonnen, die nicht wußten,&lt;br /&gt;
wem sie dafür danken mußten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeile|15}}denn das Gut kam anonym,&lt;br /&gt;
dankten vorderhand nur Ihm,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rieten aber doch ohn&amp;#039; Ende&lt;br /&gt;
nach dem Sender solcher Spende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich rief die Schwester Pia&lt;br /&gt;
{{Zeile|20}}eines Morgens: Santa mia!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht von Juden, nicht von Christen&lt;br /&gt;
stammen diese Wunderkisten -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Expeditus, o Geschwister,&lt;br /&gt;
heißt er und ein Heiliger ist er!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeile|25}}Und sie fielen auf die Kniee.&lt;br /&gt;
Und der Heilige sprach: Siehe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich habt ihr mich erkannt.&lt;br /&gt;
Und nun malt mich an die Wand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie ließen einen kommen,&lt;br /&gt;
{{Zeile|30}}einen Maler, einen frommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es malte der Artiste&lt;br /&gt;
Expeditum mit der Kiste. -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Kult gewann an Breite.&lt;br /&gt;
Jeder, der beschenkt ward, weihte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeile|35}}kleine Tafeln ihm und Kerzen.&lt;br /&gt;
Kurz, er war in aller Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;{{Serif|II}}&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auf einmal, neunzehnhundert-&lt;br /&gt;
fünf, vernimmt die Welt verwundert,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
daß die Kirche diesen Mann&lt;br /&gt;
fürder nicht mehr dulden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeile|5}}Grausam schallt von Rom es her:&lt;br /&gt;
Expeditus ist nicht mehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da seine lieben Nonnen&lt;br /&gt;
längst dem Erdental entronnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
steht er da und sieht sich um -&lt;br /&gt;
{{Zeile|10}}und die ganze Welt bleibt stumm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich allein hier hoch im Norden&lt;br /&gt;
fühle mich von seinem Orden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und mein Ketzergriffel schreibt:&lt;br /&gt;
Sanctus Expeditus - bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeile|15}}Und weil jenes nichts mehr gilt,&lt;br /&gt;
male ich hier neu sein Bild: -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Expeditum, den Gesandten&lt;br /&gt;
grüß&amp;#039; ich hier, des Unbekannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Expeditum, ihn, den Heiligen,&lt;br /&gt;
{{Zeile|20}}mit den Füßen, den viel eiligen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit den milden, weißen Haaren&lt;br /&gt;
und dem fröhlichen Gebaren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit den Augen braun, voll Güte,&lt;br /&gt;
und mit einer großen Düte,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeile|25}}die den überraschten Kindern&lt;br /&gt;
strebt ihr spärlich Los zu lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen güldnen Heiligenschein&lt;br /&gt;
geb&amp;#039; ich ihm noch obendrein,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den sein Lächeln um ihn breitet,&lt;br /&gt;
{{Zeile|30}}wenn er durch die Lande schreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um ihn in Engelswonnen&lt;br /&gt;
stell ich seine treuen Nonnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mägdlein aus Italiens Auen,&lt;br /&gt;
himmlisch lieblich anzuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zeile|35}}Eine aber macht, fürwahr,&lt;br /&gt;
eine lange Nase gar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Just ins &amp;quot;Bronzne Tor&amp;quot; hinein&lt;br /&gt;
spannt sie ihr klein Fingerlein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oben aber aus dem Himmel&lt;br /&gt;
{{Zeile|40}}quillt der Heiligen Gewimmel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und holdselig singt Maria:&lt;br /&gt;
{{Gesperrt|Santo Espedito - sia}}!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Werkübersicht|Humoristische Lyrik|Palmström (Gedichtband)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{InformationHUM&lt;br /&gt;
| Werkgruppe = Humoristische Lyrik&lt;br /&gt;
| Werkbereich = Palmström&lt;br /&gt;
| Zyklus = Zeitgedichte&lt;br /&gt;
| Zyklusnummer = &lt;br /&gt;
| Titel = St. Expeditus&lt;br /&gt;
| Textanfang = Einem Kloster, voll von Nonnen&lt;br /&gt;
| Zitiert_aus = [[SA Band III Humoristische Lyrik]], S. 142-143&lt;br /&gt;
| Zitiert_aus_raw = SA-03, 142-143&lt;br /&gt;
| Kommentar = [[SA Band III Humoristische Lyrik]], S. 694-696&lt;br /&gt;
| Kommentar_raw = SA-03, 694-696&lt;br /&gt;
| Überlieferung = {{TBl|1906|86}}, Bl. 87, Bl. 88, Bl. 89, Bl. 90, Bl. 91 und Bl. 93&lt;br /&gt;
| Datierung = Der SA-Kommentar schreibt: Eintragung in N 1906, Bl. 55 (22. Februar 1906) und Erwähnung in Brief an [[Lutz Landshoff]] vom 22. Februar 1906, dass er das Gedicht gerade geschrieben habe&lt;br /&gt;
| date_start = 1906-02-22&lt;br /&gt;
| date_end = 1906-02-22&lt;br /&gt;
| Datierung_Methode = extern &amp;lt;!-- intern, extern, konjektur --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Datierung_Sicherheit = sicher &amp;lt;!-- sicher, wahrscheinlich, erschlossen, nicht bestimmbar --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Datierung_Herkunft = SA-Kommentar &amp;lt;!-- SA-Kopf, SA-Kommentar, CMO-Erschließung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Datierung_Grundlage = Notizbuch &amp;lt;!-- Handschrift, Tagebuch, Notizbuch, Brief, Erwähnung durch Dritte, Druck --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Druck = [[Palmström (1910)]], S. 50 ff.&lt;br /&gt;
| Gemeinfrei_seit = ja &amp;lt;!-- ja, nein, Jahreszahl --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ID = HUM-SA-03-05-0049&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humoristische Lyrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>UweS</name></author>
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